Ein bekanntes Gesicht auf Heimtour

18.08.2010 00:00 von solit24 Webmaster

Von Ernst Hasler
Beachvolleyball. – Vorerst wollte der 36-jährige Schaaner in Los Angeles (kurz: LA) als Volleyballtrainer seine Brötchen verdienen. «Ich trainierte während eines Jahres sowohl ein Damen- als auch ein Herrenteam. Da ich als Trainer nicht so viel Geld verdiente, entschied ich mich, einen bürgerlichen Beruf auszuüben», klärt Oliver Indra auf, der mit Matthias Wachter als Partner während mehreren Jahren auf der Beachvolleyballtour unterwegs war.

«Jetzt bin ich Immobilienmakler»

In der Zwischenzeit ist er in den USA ein Immobilienmakler. «Ich bin schon seit eineinhalb Jahren im Geschäft und arbeite für Pradential, die grösste Immobilienfirma in den USA. Es läuft gut», so Oliver Indra. Voraussichtlich wird Oliver Indra seinen Lebensabend in den USA ver- bringen. «Man weiss nie und sag niemals nie. Schliesslich gefällt es uns sehr gut, wir werden weiterhin in Kalifornien bleiben», präzisiert Indra.

Auch eine Familie ist geplant

Oliver Indra und Ehefrau Melia den- ken auch über eine Familie nach. «Geplant ist das schon, aber noch nicht soweit. Derzeit haben wir zwei Hunde; wir müssen schauen, ob ein Kind dazukommen wird», schmunzelt Indra.

Oliver Indra genoss den Trip

Oliver Indra genoss die letzten drei Wochen in Liechtenstein. Er logierte bei seinen Eltern Fritz und Margoth Indra in Schaan. «Meine Mutter feierte den 70. Geburtstag (Anmerkung der Redaktion: am 22. Juli). Das war der erste Grund, weshalb ich gekommen bin», freute sich Oliver Indra. Der zweite Grund war die Hochzeit seines besten Kollegen, Adrian Ritter: Oliver Indra amtete alsTrauzeuge. «Es ist auch eine tolle Sache, das Beachvolleyballturnier in Vaduz zu erleben», gestand Indra, der übrigens mit seinem Freund Adrian Ritter vor dem Beachvolleyballturnier in Vaduz schon Jahre zuvor in Mauren ein Beachvolleyballturnier aufgezogen hatte. Sie waren somit die Vorreiter und möglicherweise gaben sie für das Turnier in Vaduz den entscheidenden Anstoss.

Nochmals Beachluft geschnuppert

Kurzfristig bildete Oliver Indra mit Patrick Hohl zudem einTeam am diesjährigen Beachvolleyballturnier (das «Vaterland» berichtete). Er klärte auf, weshalb er nicht mit seinem langjährigen Partner Matthias Wachter auflief. «Matthias meinte, dass wir gemeinsam als Profis eine tolle Erfahrung hatten.Wenn wir richtig gut aussehen wollten, müssten wir imVorfeld voll trainieren. Es sei besser, die Hände davon zu lassen. Nachträglich hatte er wohl recht behalten, wenn man die deutlichen Niederlagen heranzieht. Trotzdem wäre es schön gewesen, nochmals gemeinsam aufzutreten. Ich sah da mehr den Spassfaktor, obwohl ich seine Argumente und Entscheidung akzeptierte», klärte Indra auf. Doch jetzt freut er sich auf seine Heimreise. Heute, Montag, wird er Liechtenstein wieder verlassen. «Die knapp drei Wochen waren ausreichend, denn meine Frau und die Hunde vermissen mich bereits. Leider regnete es während meines Aufenthalts in Liechtenstein sehr oft; so ist das hier eben», lächelte Oliver Indra und reist wieder in das sonnige Oceanside, das zwischen Los Angeles und San Diego (USA) liegt.

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Kommentar von martin | 21.01.2011

Hey Oli
Wir lieben dich!
Gruss aus Schaan, Martin